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Solidarische Familienberatung zum Wohle aller

Grundsätzliches: Die Familienberatung von Integration Tirol erfolgt gesetzeskonform und damit 1.) anonym, 2.) kostenlos und 3.) barrierefrei und 4.) mit hochqualifizierte Mitarbeiterinnen besetzt, die über einen sehr persönlichen Zugang zum Thema „Behinderung" verfügen und die nötige Empathie und Solidaritätsbereitschaft aufbringen!

Und vor allem beraten wir unabhängig und solidarisch!

Unabhängig, weil wir – im Gegensatz zu vielen anderen Beratungsstellen – absichtlich keine Dienstleister sind und deshalb keine eigenen Angebote bevorzugen können! Dass Familienberatung oft auch als Erstgespräch zur Bewerbung von Einrichtungen abrechenbar ist, stört uns als Elternverein schon lange sehr!
Solidarisch – weil wir uns den Familien und den betroffenen Personen verpflichtet fühlen!

Wir haben die Beratungscharta absichtlich um diesen Aspekt erweitert und sehen es als unsere Aufgabe, die Erkenntnisse der Familienberatung (natürlich anonymisiert) den politischen Entscheidungsträgern mitzuteilen und auf Veränderungen im Sinne der betroffenen Familien zu drängen.

Ebenso begleiten und unterstützen wir Menschen mit Behinderungen und deren Familien bei der Durchsetzung ihrer Rechte bei Behörden, in der Schule, dem Kindergarten bei Pflegegeldeinstufungen, der erhöhten Familienbeihilfe und alles, was für sie nötig ist.
Wir unterstützen bei innfamiliären Konflikten ebenso wie bei Konflikten mit Dienstleistern...

Unsere Arbeit basiert auf einem klaren Bekenntnis zur UN-Menschenrechtskonvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und ein klares Bekenntnis zur UN-Kinderrechtskonvention.

Und unsere Arbeit ist für Betroffene und deren Familien garantiert kostenlos, respektvoll, solidarisch und anonym!

Was können und wollen wir für Sie und mit Ihnen tun?  Wir wollen mit Ihnen... und was uns wichtig ist:

1.) Gemeinsam hinschauen und reflektieren!
die eigenen Probleme und mögliche Schwierigkeiten innerhalb der Familie nicht ausblenden, sondern besprechen und bearbeiten. Achtsam und respektvoll miteinander umgehen und die wirklich betroffene Person in den Mittelpunkt stellen.

2.) Fakten zur gesetzlichen Situation an Eltern weitergeben und diese gemeinsam besprechen.

3.) Fakten hinterfragen und vergleichen, ob sie den individuellen Bedürfnissen gerecht werden.

4.) Probleme mit negativen Lebens- und Entwicklungssituationen (z.B. Lehrpersonen, Dienstleister, Familienmitglieder, PVA, Behörden, etc...) ausmachen und benennen, strukturelle Diskriminierung erkennen und besprechen.

5.) Eltern stärken und klarmachen, dass Eltern die wirklichen Fachleute sind und das Recht haben, ihre Wünsche und Vorstellungen zu artikulieren und wahrgenommen zu werden.

6.) Sich nicht verstecken! Wünsche und Vorstellungen selbstbewusst vortragen und einfordern.

7.) Eltern bei Behördengängen und div. Gesprächen an z.B. Schulen begleiten und unterstützen.

8.) Rechtsbeistand bei Pflegegeldbescheiden, erhöhter Familienbeihilfe, etc...

9.) Begleitung und aktive Unterstützung bei Schulkonferenzen, bei Gesprächen mit Dienstleistern, Bezirkshauptmannschaften und der Sozialabteilung des Landes...

10.) Entwickeln von Perspektiven und Wunschvorstellungen. Welche Chancen und Möglichkeiten braucht mein Kind und wie kann ich als Elternteil, und/oder der Verein Integration Tirol dazu beitragen...

11.) Medienarbeit im Interesse von Einzelschicksalen und strukturellen Problemen.

12.) Eltern vernetzen und mit gleichgesinnten Eltern, bzw. mit Eltern mit ähnlichen Problemen zusammenbringen.

13.) Eine Anlaufstelle bilden – in Form vom regelmäßigen Treffen und dem kostenlosen und anonymen Beratungs- und Vertretungsangebots.

14.) Selbst keine Dienstleistungen und aussondernde Spezialangebote bereitstellen, die wir bevorzugt anbieten könnten...

15.) Ein klares Bekenntnis zur „Enthinderung", das nicht Regeln und Gesetze in den Vordergrund stellt, sondern Möglichkeiten für ein gemeinsames Leben und Lernen aller Kinder und Jugendlichen aufzeigt und individuelle und für die betroffene Person sinnvolle Möglichkeiten aufzeigen und umsetzbar machen soll.

16.)  Unsere Arbeit soll nicht nur ein Gewinn für Menschen mit Behinderungen und deren Familen sein, sondern wir sehen diese Unterstützungs- und Vermittlungstätigkeit auch als großen Gewinn für politische Entscheidungsträger und Behörden, die dadurch mit Missständen, Fehlentwicklungen und Verbesserungsmöglichkeiten konfrontiert werden und so auch die nötigen Lösungsansätze erhalten können...

 

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