am 19. März um 18.00
In den Jahren 1940 bis 1942 wurden aus der damaligen Heil- und Pflegeanstalt in Hall in Tirol insgesamt 360 junge Menschen, Frauen und Männer mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen nach Hartheim in Oberösterreich abtransportiert. Dort wurden sie im Rahmen des Euthanasieprogramms der Nationalsozialisten ermordet. Die 360 Personen wurden wegen ihrer Behinderung oder psychischen Erkrankung ermordet.
Auf dem Gelände des Landeskrankenhauses für Psychiatrie in Hall in Tirol gibt es seit einigen Jahren eine Gedenkstätte, um an die ermordeten jungen und erwachsenen Menschen zu erinnern. Für jede Person wurde eine Stele mit Namen, Geburtsort und -jahr sowie dem Sterbeort und -jahr errichtet. Auf einer Internetseite gibt es dazu mehr Informationen, von einigen Personen können die Lebensgeschichten nachgelesen werden.
Am 19. März 2026 veranstalten die TirolKliniken einen Gedenkabend für die Opfer der NS-Euthanasie aus der Heil- und Pflegeanstalt Hall mit folgendem Programm:
18:00-18:10 Grußworte von Thomas Klestil (Medizinischer Geschäftsführer, tirol kliniken) und Franz Altenstrasser (Primar Psychiatrie und Psychotherapie, LKH Hall)
18:10-18:40 Vortrag von Michael Wunder
18:40-19:00 Pause
19:00-20:00 Theaterstück STIMMEN
Abschließend gemeinsamer Besuch der Gedenkorte am Areal des Landeskrankenhauses Hall
Nähere Informationen zum Programm sowie zu erforderlichen Anmeldung finden Sie hier.
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