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Assistenz für Kinder mit Behinderung – ein Fleckerlteppich:

Kinder mit Behinderungen haben das Recht auf „REHA-Leistungen" die meist auch gewährt werden. Dazu gehören...
„Schulassistenz"
Logopädie, Ergotherapie, etc...)
„Freizeitassistenz"...
Alle Konzepte wurden von unterschiedlichen Menschen zu unterschiedlichen Zeiten entwickelt. Jede Leistung wird von unterschiedlichen Anbietern erbracht und sind auch noch regional unterschiedlich.
Bei all diesen Leitungen gibt es leider keinen „kind- und bedarfsbezogenen roten Faden", niemanden der die Angebote zum Wohle des Kindes koordiniert, mit den Eltern hinterfragt und optimiert.
Eine ganzheitliche und gemeinsame Sicht auf den tatsächlichen Assistenzbedarf des betroffenen Kindes ist so unmöglich. Und für Eltern ist es sehr, sehr schwierig, alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen. Eine sinnvolle Koordination der Angebote bleibt damit fast immer ein Wunschtraum.
Die Termine der Anbieter sind wichtiger als die Termine und Wünsche der Kinder und deren Eltern.
Nach einem vereinbarten Plan werden Leistungen erbracht. Oft wären spontane und individuelle Angebote und Unterstützungen hilfreich – gerade in Krisenzeiten.
Es gibt niemanden der/die diesen Fleckerlteppich zu einer sinnvollen und bedarfsgerechten Einheit verbindet. Das gut gemeinte Angebot bleibt über die Zeit des bewilligten RAHA-Antrags gleich und verhindert bedarfsorientierte Flexibilität. Einen „case-manager" oder „Koordinator" gibt es leider nicht.
Auch wenn die Stundenanzahl oft ausreichend ist, die Assistenzzeiten sind nicht bedarfsorientiert, sondern „anbieterorientiert"....
Auf ehrenamtlicher Basis erledigt Integration Tirol solche Koordinationsaufgaben für einige Familien. Diese Familien sind sehr glücklich und zufrieden damit und konnten sehr davon profitieren. Aus „Ressourcengründen" bleibt dieses Angebot leider nur einigen Familien vorbehalten – dabei wäre diese Koordination, eine solidarische Beratung und Begleitung für so viele Familien sehr wichtig!

Auch wenn die Stundenanzahl oft generell ausreichend ist, die Assistenzzeiten sind nicht bedarfsorientiert, sondern „anbieterorientiert"....
Warum die Wochenenden so ganz ohne Assistenz stattfinden, lesen Sie im Artikel
"Heimstrukturen werden in Kinder- und Jugendzimmer gebracht" >>>

 

 

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