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Menschen müssen zusammenhalten, damit alle profitieren können!

Die Bundesregierung stiehlt sich aus jeglicher gesellschaftspolitischen Verantwortung und sieht Österreich leider nur noch als großen, gewinnbringenden Wirtschaftsstandort. Das soll sogar in die Verfassung aufgenommen werden...

„Nicht-gewinnbringende-Menschen" wie Menschen mit Behinderungen, AlleinerzieherInnen, Flüchtlinge und Arbeitslose sind die Opfer der aktuellen Politik und die Kosten dafür werden vom Bund auf die Länder und Kommunen abgewälzt.
So ist es auch kein Wunder, dass die Gemeinden immer noch höher verschuldet sind. Aber irgendwer muss ja dafür bezahlen, dass der Bund nur noch Konzerne und die eigenen Geldgeber beschenken will.

Statt solidarisch zu sein und der Regierung die Aufgaben der Politik zu erklären fügen sich einige Länder und Gemeinden und streichen ebenfalls dort, wo es für den Bund angebracht erscheint, oder sie ziehen sich zurück und bemerken, dass „wir nicht alles abfedern können, was in der Bundespolitik gerade schief läuft"... beides ist nicht gerade hilfreich für unser Zusammenleben!

Früher konnten wir mit der ÖVP auf Bundesebene reden, wurden auch manchmal gehört...  heute wird nur noch darauf verwiesen, dass gewählt wurde und deshalb keine Gespräch nötig sind...  dieses neue "Demokratieverständnis" teilen wir nicht - das geht zu Lasten der Betroffenen und ihren Eltern!

Statt über die Vorteile der UN-Menschenrechtskonvention nachzudenken kommen derzeit Vorschläge, wie man sich Ausgaben für Menschen mit Behinderungen, Randgruppen generell und die Bevölkerung insgesamt einsparen kann. (Welche Ausgaben im Gegenzug dafür erhöht werden sollen, ersparen wir uns in de Aufzählung aus gutem Grund!)
Im vergangenen Tiroler Landtag hat auch ein Bürgermeister davon gesprochen, dass beim barrierefreien Wohnbau gespart werden könnte. Und im Herbst findet wieder die „SenAktiv" statt, wo große Umsätze für die Adaptierung von Wohnraum lukriert werden.

Wer es sich in Tirol leisten kann, barrierefrei zu leben ist wohl sehr privilegiert. Aus unserer Sicht sollte Behinderung oder Alter kein Pseudoprivileg sein, sondern diese Menschen sind ein Teil der Gesellschaft und sollten nicht auf ihren Kontostand reduziert werden!
Unser „offener Brief" an den Bürgermeister, der diesen komischen Vorschlag gemacht hat >>>

 

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