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Wirtschaftspolitik auf Kosten der Menschen?

Politik sollte den Menschen in Österreich dienen und die Lebensqualität in Österreich verbessern!
Menschen auf Wirtschaftsfaktoren zu reduzieren bringt für sehr viele Menschen sehr konkrete Verschlechterungen. Vor allem für Familien und für Menschen mit Behinderungen.
Die sogenannten „gold plating"-Bereinigungen zeigen ein schlimmes Bild der Bundesregierung, die scheinbar mehr Interesse an einem „Wirtschaftsstandort" und viel weniger Interesse an der Bevölkerung hat.
Eine kurze Analyse unserer Kollegin Petra Flieger, Ursula Naue und Volker Schönwiese. Rechte für Menschen mit Behinderungen sind derzeit kein Thema mehr >>>

Die Benachteiligung und Ignoranz gegenüber aller Menschen, die keine gewinnbringenden und ausnutzbaren Kalkulationsposten für mehr Umsatz und Gewinn sind ist ein neues und nie dagewesenes Phänomen in Österreich und darf keine politische Kategorie bleiben!
Die UNO kritisiert Österreich leider regelmäßig für „unseren" Umgang mit Menschenrechten! Einen aktuellen Artikel finden Sie hier >>>

Behinderung ist eine klassische „Querschnittsmaterie", was uns seit vielen Jahren große Probleme bereitet, weil das immer wieder zu einem Abschieben und Fingerzeig auf jeweils andere politische Abteilung ermöglicht...

Alleinerziehende Mütter sind von Kürzungen der Mindestsicherung betroffen, alleinerziehende Mütter von Kindern mit Behinderungen werden beim Wiedereinstieg ins Berufsleben leider nicht mehr unterstützt (Aktion 20.000) und die Förderungen für sozialökonomische Betriebe (mit einem Frauenanteil von meist weit über 50%) wurden ebenso reduziert, wie Gelder für Prävention und Gewaltverhinderung gegenüber Frauen gestrichen wurden... All das betrifft auch viele Mütter von Kindern mit Behinderungen!
Als Familienberatungsstelle für Menschen mit Behinderungen und deren Familien sind wir natürlich auch von den Kürzungen für Familienberatungsstellen betroffen. Gerade in der Umzugsphase mit massiv erhöhten Kosten waren wir über die unangekündigte Kürzung schockiert und werden wohl im Herbst die wenigen Mitarbeiterstunden kürzen müssen....

Damit werden Kosten vom Bund auf die Bundesländer, bzw. auf Gemeinden abgewälzt, allerdings sind die Landesregierungen leider noch ziemlich im Tiefschlaf und lassen die Kosten anwachsen und sinnvolle/wichtige Vereine und Projekte in den Konkurs abgleiten. Niemand traut sich derzeit scheinbar die Anliegen der Bevölkerung zu vertreten....
Mehr zur fehlenden Solidarität finden Sie im 2. Artikel des Newsletters >>>

 

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